Bloody Mary

Die Bloody Mary ist ein Cocktail mit den wesentlichen Hauptzutaten Wodka, Tomatensaft und Zitronensaft. Je nach Variante kommen noch Worcestershiresauce, Tabasco, Salz, Pfeffer und andere Gewürze hinzu und gelegentlich wird Gin anstelle von Wodka verwendet. Varianten existieren bei der Bloody Mary mehr, als es Tomatensorten gibt.

Die Geschichte und Herkunft der weltbekannten Bloody Mary ist unklar. Doch reicht sie offensichtlich bis in die 1920er Jahre zurück. Bei der International Bartenders Association wird die Bloody Mary in der Kategorie “Contemporary Classics” geführt. Eine Besonderheit: Insbesondere in den Vereinigten Staaten wird der Tomatencocktail mit Vorliebe zum Bruch getrunken. Das mag an seiner Zuordnung zu der umstrittenen Cocktailkategeorie der “Corpse Reviver” liegen. Dabei macht der Drink auch alkoholfrei einiges her.

Bloody Mary – das beliebte Rezept

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Schwierigkeit: Einfach
Portionen

1

Portionen
Zubereitungszeit

3

Minuten
Barbetrieb

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Zutaten:

  • 5 cl Wodka

  • 10 cl Tomatensaft

  • 1,5 cl Zitronensaft

  • Spritzer Worcestershiresauce

  • Spritzer Tabasco

  • Salz & Pfeffer

  • Eiswürfel

  • Deko:
  • 1 Zitronenspalte

  • 1 Selleriestange

So geht’s:

  • Rühre alle Zutaten in einem Rührglas mit reichlich Eiswürfeln kalt.
    Wichtig: Die Bloody Mary wird nur gerührt und nicht geschüttelt, um Luftblasen im Saft zu vermeiden. Diese würden die gewünschte Konsistenz zerstören.
  • Gib 2 bis 3 frische Eiswürfel in das Cocktailglas und fülle den Drink durch ein Barsieb ein.
  • Garniere den Drink klassisch mit Zitronenspalte und Selleriestange, die auch zum Umrühren verwendet wird. Alternativ können zur Garnitur auch kleine Essiggurken (Cornichons), Cherrytomaten oder Oliven verwendet werden.

Unser Tipp:

  • Du kannst deinem Bloody Mary eine eigene und individuelle Note verleihen, wenn du ihn mit deinen Lieblingsgewürzen und Küchenkräutern verfeinerst. Sehr passend sind: Basilikum, Oregano oder Selleriesalz. Die Mutigen verfeinern mit Kreuzkümmel oder ein paar Spritzern Oyster Sauce.
  • Variante “Red Snapper”: Verwende Gin anstelle von Wodka. Die kräuterig-wachholderigen Aromen gehen sehr gut mit dem Tomatensaft zusammen.
Bloody Mary Rezept
© Ruslan Khmelevsky / Pexels – Die klassische Garnitur: Sellerie und Zitrone

Bekannte Bloody Mary Varianten & Twists

Es gibt wohl kaum einen Cocktail mit einer derartigen Vielzahl an Twists und Variationen, wie es bei der Bloody Mary der Fall ist. Während das hier beschriebene Rezept mit Zitrone und Sellerie-Garnitur als Standard gilt, enthalten besondere Ausführungen beispielsweise Zutaten wie Meerrettich, Gurkensaft-Eiswürfel oder Muschelsaft. Mancherorts wird der Drink zudem mit einer üppigen Garnitur serviert und kommt mit Speckwürfeln oder Garnelen-Spieß.

An bekannten Twists wären zu nennen:

  • Bloody Margaret (oder: Red Snapper) mit Gin
  • Bloody Maria mit Tequila
  • Bloody Geisha mit Sake
  • Michelada mit mexikanischem Bier
  • Bloody Miriam mit Arak
  • Ceasar / Bloody Ceasar mit Clamato* statt Tomatensaft

Auch als alkoholfreier Mocktail ist die Bloody Mary in verschiedensten Arten genießbar:

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Wir bevorzugen die Bloody Mary jedoch in der Red Snapper Variante mit Gin, sowohl in der alkoholhaltigen, wie auch in der alkoholfreien Form. Aber auch die kanadische Variante Ceasar mit Mott’s Clamato® klingt sehr verlockend – zumindest wenn man den Geschmack von Muschelbrühe gerne mag. Wir werden diese bei Gelegenheit testen.

Bloody Mary
© Arina Krasnikova / Pexels – Titelbild: Bloody Mary, serviert mit Essiggurke

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